Nachdem sich beim letzten Landesparteitag in Braunschweig eine Gruppe von Interessierten getroffen hatte, um die LAG Grundeinkommen DIE Niedersachsen zu reaktivieren, kam es jetzt in Nienburg am 28.01.2012 zu einer ersten Mitgliederversammlung der LAG. Wilfried Graf aus Emden, Michael Schmalenberg aus Osnabrück und Axel Nürge aus Nienburg wurden als neue gleichberechtigte Sprecher gewählt.
Im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung standen der Vortrag „Wege zum Grundeinkommen“ von Ronald Blaschke, wissenschaftlicher Mitarbeiter von Katja Kipping und einer der Sprecher des Netzwerks Grundeinkommen sowie die Erarbeitung von Arbeitsschwerpunkten für das Jahr 2012. Ronald Blaschke zeigte in seinem sehr versierten Referat Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten der BGE-Bewegung auf. Er machte deutlich, dass ein emanzipatorisches Grundeinkommen nicht von heute auf morgen Eins zu Eins umgesetzt werden könne. Es gäbe aber viele Ansatzpunkte, z. B. die Kindergrundsicherung für alle Kinder, das elternunabhängige und staatlich geförderte Bafög sowie eine armutsfeste Rente, die auch heute schon ernsthaft diskutiert würden und bei denen es potentielle Bündnispartner für die BGE-Bewegung gäbe. Für die Grundeinkommensbefürworter bei der LINKEN sähe er gute Möglichkeiten ein emanzipatorisches Grundeinkommen in den gesellschaftlichen Diskurs zu bringen. Eingehend auf das in Erfurt beschlossene Parteiprogramm der LINKEN stellte der Referent fest: „Das Grundeinkommen ist leider nicht explizit im Programm verankert, es soll lediglich weiter diskutiert werden. Es sind aber viel mehr Elemente des Grundeinkommens im Parteiprogramm beschlossen worden, als es den BGE-Kritikern wahrscheinlich bewusst ist.“
Zum Abschluss beschloss die LAG ihre Arbeitsschwerpunkte für das Jahr 2012. Es sollen Aktionen zum BIEN-Kongress und zur Woche des Grundeinkommens stattfinden. Gleichzeitig will die LAG die Vernetzung zu den vielen Basisaktivitäten herstellen, aber auch die gute Zusammenarbeit mit den Bremern, die der KV Nienburg schon aufgebaut hat, soll weiter intensiviert werden. Desweiteren wird die LAG versuchen das emanzipatorische Grundeinkommen zu einem linken Wahlkampfthema zu machen und sich mit geeigneten Aktionen am Wahlkampf beteiligen.
Wilfried Graf, Ronald Blaschke und Axel Nürge (von links nach rechts)
Wilfried Graf aus Emden, Michael Schmalenberg aus Osnabrück und Axel Nürge aus Nienburg wurden als neue gleichberechtigte Sprecher gewählt.
Im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung standen der Vortrag „Wege zum Grundeinkommen“ von Ronald Blaschke, wissenschaftlicher Mitarbeiter von Katja Kipping und einer der Sprecher des Netzwerks Grundeinkommen sowie die Erarbeitung von Arbeitsschwerpunkten für das Jahr 2012.
Ronald Blaschke zeigte in seinem sehr versierten Referat Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten der BGE-Bewegung auf. Er machte deutlich, dass ein emanzipatorisches Grundeinkommen nicht von heute auf morgen Eins zu Eins umgesetzt werden könne. Es gäbe aber viele Ansatzpunkte z.B. die Kindergrundsicherung für alle Kinder, das elternunabhängige und staatlich geförderte Bafög sowie eine armutsfeste Rente, die auch heute schon ernsthaft diskutiert würden und bei denen es potentielle Bündnispartner für die BGE-Bewegung gäbe. Für die Grundeinkommensbefürworter bei der LINKEN sähe er gute Möglichkeiten ein emanzipatorisches Grundeinkommen in den gesellschaftlichen Diskurs zu bringen.
Eingehend auf das in Erfurt beschlossene Parteiprogramm der LINKEN stellte der Referent fest: „Das Grundeinkommen ist leider nicht explizit im Programm verankert, es soll lediglich weiter diskutiert werden. Es sind aber viel mehr Elemente des Grundeinkommens im Parteiprogramm beschlossen worden, als es den BGE-Kritikern wahrscheinlich bewusst ist.“
Zum Abschluss beschloss die LAG ihre Arbeitsschwerpunkte für das Jahr 2012. Es sollen Aktionen zum BIEN-Kongress und zur Woche des Grundeinkommens stattfinden.
Gleichzeitig will die LAG die Vernetzung zu den vielen Basisaktivitäten herstellen, aber auch die gute Zusammenarbeit mit den Bremern, die der KV Nienburg schon aufgebaut hat, soll weiter intensiviert werden.
Desweiteren wird die LAG versuchen das emanzipatorische Grundeinkommen zu einem linken Wahlkampfthema zu machen und sich mit geeigneten Aktionen am Wahlkampf beteiligen.





