Ökologisches Grundeinkommen – eine emanzipative Variante des Green New Deal?

13. Januar 2012
By admin
25. Februar 2012
16:00bis19:00

Öffentlicher Vortrag und Diskussion mit Dr. Ulrich Schachtschneider (Dipl. Ing., Energieberater, freier Autor)

Datum: 25.02.2012, Zeit: 16.00 Uhr

Ort: Haus der Demokratie und Menschenrechte (Robert-Havemann-Saal)
Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin.

Es wird diskutiert, ob die Idee eines durch Besteuerung von Umweltverbrauch finanzierten Grundeinkommens soziale und ökologische Schieflagen bisher propagierter Varianten eines Green New Deal vermeiden könnte und inwieweit dieser Ansatz darĂŒber hinaus emanzipatorische QualitĂ€ten aufweist.

Jenseits einer direkten Vergesellschaftung, die von systemkritischer Seite oft als radikale Antwort auf den Kapitalismus neu stabilisierende Green-New-Deal-Konzepte ins Feld gefĂŒhrt werden,wĂ€re das ökologische Grundeinkommen zunĂ€chst Bestandteil einer neuen Regulation einer kapitaldominierten Gesellschaft. Mit dem Prinzip soll einerseits eine Wende zu Klimaschutz und Ressourcenschonung erreicht werden. Andererseits können damit möglicherweise Schritte in Richtung einer erneuerten SolidaritĂ€t und Autonomisierung der Arbeit gegangen werden, die ĂŒber die Kapitaldominanz hinausweisen.

Eintritt kostenfrei!

Veranstalter: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung e. V. //  Netzwerk Grundeinkommen

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